WAS WIR BRAUCHEN, IST EINE POTENZIAL-ENTFALTUNGSKULTUR


 

 

WERTEORIENTIERTE ORGANISATIONSENTWICKLUNG

Die umfassende Ausbildung nach dem Beratungskonzept „House of Feel Good“

Unser Anliegen ist es, eine wertschätzende Führungs- und Unternehmenskultur in Unternehmen zu fördern. Um dies zu erreichen, sind alle Mitwirkenden gefragt, wobei den Führungskräften eine besonders wichtige Rolle zukommt.

Die Beratungsausbildung „Werteorientierte Organisationsentwicklung“ lädt Menschen dazu ein, ihre eigene Haltung zu reflektieren sowie Handwerkszeug zu erlernen um als interne oder externe Beratende eine werteorientierte Unternehmenskultur zu stärken. Dabei steht für uns die Haltung des Einzelnen immer vor der Vermittlung von Methoden.

Im Rahmen der praxisorientierten und modular aufgebauten Weiterbildung lernen die Teilnehmenden das Konzept „House of Feel Good“ in Theorie und Praxis kennen und anwenden. In seinem Zentrum stehen die Entwicklung und Definition eines Werteprofils, seine nachhaltige Umsetzung sowie Bausteine zur Förderung von Resilienz und Wertschöpfung.

Entwickeln Sie in einer Gruppe von Kolleg_innen aus ganz unterschiedlichen Arbeitskontexten Ideen zur Umsetzung um Ihr eigenes Potenzial, das Ihres Unternehmens oder das anderer Unternehmen voll zur Entfaltung zu bringen. Überzeugen Sie sich, weshalb Wertschätzung über den Erfolg von Unternehmen entscheidet und vertiefen Sie Ihre Coaching-, Präsentations- und Moderationskompetenzen in und mit Gruppen.

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Hintergrund

Feel Good Manager_innen sind – laut Presseberichten – junge Mitarbeiter_innen, die vorwiegend in der Start-Up-Szene zuhause sind. Feel Good Management: das klingt weitaus attraktiver als Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM). Wir fragten uns, welche Ausbildungshintergründe, welche Kenntnisse, Methoden und welche Haltung zur Ausübung dieser Tätigkeit als Feel Good Manager_in notwenig und sinnvoll sein könnten. In 2013 konzipierten wir die erste umfassende Ausbildung zum/zur zertifizierten Feel Good Manager_in in Europa und führten den ersten Ausbildungsdurchgang in Bremen erfolgreich durch.

Feel Good Management wird in der Öffentlichkeit mehr oder weniger kontrovers diskutiert. So sind für die einen Feel Good Manager_innen reine „Büro-Bespaßer,“ für die anderen dagegen sind sie Teil eines klugen Ansatzes zur Gewinnung und Bindung von Mitarbeitenden oder Ausdruck eines neuen Selbstverständnisses von Neuer Arbeit – New Work.

Aus unserer Sicht sind Feel Good Manager_innen nicht dazu da, Mitarbeitende glücklich zu machen. Die Verantwortung bleibt bei jedem/r einzelnen. Sie können allerdings dazu beitragen, dass es über die komplexen Anforderungen im betrieblichen Alltag hinaus immer wieder Räume der wertschätzenden Begegnung gibt.
Diese „Inseln der Besinnung“ werden dann genutzt um sich u.a. die ursprüngliche Mission des Unternehmens, das WHY, die gemeinsamen Werte, den Geist des Unternehmens bewußt zu machen. So werden die Verbindung untereinander und die Identifikation der Mitwirkenden mit ihrem Unternehmen gefördert sowie stimmige Entscheidungsgrundlagen entwickelt.

Wohlfühlen hat u.E. mit Wertschätzung zu tun. Menschen möchten sich gesehen, gehört und an-er-kannt fühlen.
Obstkörbe und Kickertische reichen nicht aus. Es geht um die Schaffung struktureller Rahmenbedingungen sowohl in Unternehmen als auch in der Gesellschaft.

Das Werteprofil des Unternehmens, bestehend aus den Werten: Partizipation, Sinn, Integrität und Wohlbefinden/Gesundheit, korrespondiert mit den Werten der Gemeinwohl-Ökonomie. Mit „Gemeinwohl-Ökonomie“ wird ein Wirtschaftssystem beschrieben, das auf gemeinwohl-fördernden Werten aufgebaut ist. Statt um ständige Finanzmaximierung geht es um die Mehrung des Gemeinwohls.  Die damit einhergehenden Werte sind z.B. Menschenwürde, soziale Gerechtigkeit, demokratische Mitbestimmung, ökologische Verantwortung und Solidarität.

Umfang

Die Ausbildung umfasst 10 Module à 2 Tage und schließt mit einer Präsentation des eigenen werteorientierten Beratungskonzeptes und einem Kolloquium ab.

Sie verbindet u.a. Erkenntnisse und Methoden der systemischen Organisationsentwicklung, des Coachings, des Kommunikationstrainings, der Resilienz- und Stressforschung, des Betrieblichen Gesundheitsmanagements, der Positiven Psychologie und der Neurobiologie. Es werden sowohl bewährte Konzepte und Methoden als auch neue, aktuelle Formate aus dem Kontext Arbeit 4.0 vermittelt.

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Zielgruppe

Zielgruppe der Weiterbildung sind Personalentwickler_innen, Geschäftsführende, Beratende, Trainer_innen, Supervisor_innen, Coaches, Gesundheitswissenschaftler_innen, Projektmanager_innen, Kulturwissenschaftler_innen, Soziolog_innen, u.ä., die mindestens 25 Jahre alt sind, mindestens 4 Jahre Berufserfahrung mitbringen und für Veränderungsprozesse im Unternehmen verantwortlich sind oder diese als Selbstständige begleiten möchten.

Unsere Ausbildung wurde als Weiterbildungsmaßnahme von der Sensorischen Behörde, Bremen anerkannt.

In der 10 Module umfassenden Ausbildung werden alle wesentlichen Inhalte behandelt, die benötigt werden, um das Konzept „House of Feel Good“ in Unternehmen einzuführen. Coaching-Kompetenzen sind dabei unabdinglich. Daher empfehlen wir als Vorbereitung oder Ergänzung zur Ausbildung das „Intensivtraining: Coaching-Kompetenz“ zu nutzen.

 

Theorie-Input, Kleingruppenarbeit, Plenum und erlebnisorientierte, kreative Übungen wechseln sich ab.

Einzelne Themenbereiche, die im Rahmen dieser Module nicht weiter vertieft werden, können bei Bedarf an anderer Stelle ausgiebig behandelt werden. Gern empfehlen wir Ihnen aus unserem Netzwerk entsprechende kompetente  Expert_innen.

Nach Möglichkeit sollten die Teilnehmenden das Erlernte im Rahmen eines ausgewählten Projektes in ihrem Unternehmen anwenden. Das jeweilige Projekt kann in der Ausbildungsgruppe regelmässig reflektiert und supervidiert werden.

Die Inhalte der Module werden ständig weiterentwickelt und an neue Erkenntnisse und Entwicklungen der Arbeitswelt angepasst. So stehen im dritten und vierten Ausbildungsdurchgang zunehmend Konzepte wie z.B. Agilität, Gemeinwohl-Ökonomie und Neue Führung im Vordergrund.

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Die Zugangsvoraussetzungen:

1. Schriftliche Bewerbung, inkl. Lebenslauf und Motivation, persönliches Gespräch

2. Führungskräfte, Mitarbeitende auf Stabstellen und Selbstständige bzw. Freiberufler_innen mit mindestens 4 Jahren Berufserfahrung in der Arbeit mit Menschen und Organisationen als z.B. Kulturwissenschaftler_in, Personalentwickler_in, Psycholog_in, Soziolog_in, Pädagog_in, Gesundheitswissenschaftler_in, gern mit einer Zusatzausbildung als Coach, Supervisor_in oder Trainer_in

3. Die Möglichkeit, bereits während der Ausbildung die Inhalte konkret anzuwenden.

Sollten Sie nicht alle Voraussetzungen erfüllen, sprechen Sie uns bitte an.

Gruppengröße: 10 – 12 Teilnehmende

 

Die Zertifizierungsvoraussetzungen:

Um ein Zertifikat des Instituts für Wertekultur in der Wirtschaft zu erhalten, müssen folgende Voraussetzungen vorliegen:

Teilnahme an allen Ausbildungsmodulen, Aufarbeitung und (ca. 20 minütige) Präsentation eines relevanten Themas im Rahmen der Ausbildung mit anschließender Moderation der Gruppendiskussion. Durchführung eines konkreten Projekts zur Stärkung einer werteorientierten Führungs- bzw. Unternehmenskultur – möglichst in einem Unternehmen. Erarbeitung und Vorstellung des eigenen Bertungskonzeptes inklusive schriftliche Reflexion des eigenen Lern- und Entwicklungsprozesses, Durchführung von fünf EinzelCoachings bei einem von einem anerkannten Berufsverband gelisteten Coach.

Sollten Sie an einem Modul nicht teilnehmen können, besteht u.U. die Möglichkeit, das fehlende Modul im nachfolgenden Ausbildungsgang oder im Institut unseres Partner-Instituts in der Schweiz nachzuholen.

Falls Sie nicht alle Kriterien erfüllen, erhalten Sie statt des Zertifikats eine Teilnahmebescheinigung über die von Ihnen besuchten Module.

 

Die Kursgebühren:

5.600 € , inkl. Handouts, Fotoprotokolle sowie Kaffee, Tee, Wasser, Obst und Gebäck während der Workshops.

Nach erfolgreicher Bewerbung ist eine Anzahlung von 2.000 € zu leisten. Der Restbetrag von 3.600 € kann in 3 Raten á 1.200 € geleistet werden und ist bis zum Ende der Ausbildung vollständig zu begleichen.

Bei Zahlung des Gesamtbetrages wird ein Rabatt von 100 € gewährt.

 

Die Zusatzkosten:

  • Einzelcoachings (5 x 2 Stunden) bei einem von einem Dachverband zertifizierten Coach (z.B. DCV, DGSv, …)
  • Zertifizierungsgebühr: 200 €
  • Unterkunft und Verpflegung
  • Tagungspauschalen entsprechend dem Veranstaltungsort (bei externen Tagungsorten vrmtl. höher)

Stand: September 2017 – Änderungen an Ablauf und Inhalten behalten wir uns vor.

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Anmeldeformular

 

Rückmeldungen der Teilnehmenden

„Wer sich ernsthaft für Feel Good Management interessiert, wird schnell feststellen, dass sich zwar jeder Feel Good Manager*in nennen darf, jedoch die wenigsten tatsächlich fundiertes fachliches Rüstzeug dafür mitbringen. Höchst fahrlässig, wie ich finde! Oder gehen Sie zum Laien, wenn der Zahn schmerzt? Diese Ausbildung befähigt, sie qualifiziert und macht damit den Unterschied. Auf jeden Fall empfehlenswert!“

Martin Schneider – Customer Service & Quality Manager

 

„Ich habe die Ausbildung als extrem bereichernd und zukunftweisend wahrgenommen. Auf verschiedensten Ebenen wurden die Themen der werteorientierten Organsisationsentwicklung aufgegriffen und mit theoretischen und praktischen Einblicken nahegebracht. Neben den gewonnen Kompetenzen, konnten diverse Themen nicht nur kennengelernt sondern eben auch an sich selbst erfahren werden, was Fundament für Authentizität in der Umsetzung ist. Die Ausbildung ist heute Teil der Basis meiner Selbstständigkeit und trägt dazu bei, dass meine Kunden in mir einen kompetenten, authentischen und wertschätzenden Partner finden. Prädikat wertvoll!“

Anne Fierhauser – Selbstständige Beraterin

 

 

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